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Oman 2025/2026
Aus der Rub al Chali wieder zurück nach Salalah
Zurück zum Abschnitt 1

Der nächste schweißtreibende Grat liegt in Sicht.

Nach dem Gipfel geht es über die ewig langgezogene Gratschneide im Bild weiter... Was für eine unglaubliche Umgebung!

Bevor wir zu unserem Lager kommen - winzig klein sind die beiden Fahrzeuge samt unseren Zelten im Bild zu erkennen - müssen wir noch
den Grat nach unten rauschen.

Eine weitere Schönheit begegnet uns am nächsten Tag. Diesen Aufstieg lassen wir jedoch links liegen; die Beine sind mittlerweile doch
etwas angestochen.

Über den omanischen Turban namens Masar bin ich durchaus glücklich.

Die Karawane zieht weiter...

Unsere Österreicher stürmen einen weiteren Gipfel.

Unglaublich schöne Dünenlandschaften...

...in der Nachmittagssonne.

Wieder einmal stehen wir über den Dingen.

Unsere Fußspuren haben den gewellten Grat in eine Art Reißverschluß verwandelt. Die kleinen Sandrutsche, die wir mit den Schritten
ausgelöst haben, sind erstaunlich weit nach unten gekommen.

Wieder ein phänomenaler Sonnenuntergang

Am nächsten Tag kommen wir bei einem Kamelhirten vorbei. Der Emirati kümmert sich des Winters um schätzungsweise fünfzig Kamele; er lebt in dieser Zeit in seinem Trailer mitten in der Wüste. Nicht weit entfernt steht ein großer Tankanhänger mit den Wasser-Vorräten
für Mensch und Tier. In der Absperrung zwei Kamelstuten mit Kalb.

Ringsum begegnen wir mehreren Teilen seiner Herde; es sind viele Kälber zu sehen.

Die Wüstenschiffe ziehen in großer Ruhe an uns vorbei.

Nach der Tagesetappe freuen wir uns schon auf den Melonen-Teller!

Die Nachmittagswanderung führt uns wieder auf einen schönen Aussichtspunkt hinauf.

Mittlerweile befinden wir uns zwischen gewaltigen Dünen mit mehr als einhundert Metern über der Ebene.

Auch wenn es nicht unanstrengend ist, genießen wir die Strecken auf den Graten der Dünen.

Endlich kommt das Etappenziel in Sicht!

Abends versinken wir wieder in einer Märchenwelt aus Tausendundeiner Nacht.

Wie in einem Traum

Eines Abends bekommen wir Besuch von einem Skorpion; ich schätze ihn auf etwa sechs Zentimeter Länge.

Am nächsten Tag haben wir das Ziel im Blick: Eine kleine Oase mit ein paar Bäumen liegt wie ein Smaragd in der staubigen Umgebung.

Wir steigen von der Düne hinunter und treffen im letzten steilen Hang auf hartgepressten Sand. Darauf läßt sich prima auf dem Hosenboden hinabrutschen!

Auf dem Weg zur Oase kommen wir am Skelett eines Kamels vorbei.

Die letzten Meter zur offenen Wasserstelle - ein besonderer Moment nach mehr als einer Woche in der Sandwüste.
Unter den Bäumen genießen wir unsere Mittagspause neben dem Wasserbecken. Wir sind überrascht: Das Wasser kommt mit mehr als vierzig Grad Temperatur aus dem Boden und riecht ziemlich schwefelig. Ich tue es einem Reisekameraden nach, der sich in das warme Becken legt und seine müden Glieder in dem Thermalwasser einweicht - natürlich riechen wir danach wenig überraschend nach Schwefel, und außerdem legt sich ein leichter dunkler Schmutzschleier auf die Haut. Naja; anderswo wird so etwas als Heilkur verkauft.
 Von der Oase geht es dann in den Autos weiter nach Hashman, einer kleineren Siedlung etwa 50 Kilometer entfernt. Im örtlichen Supermarkt - siehe Bild! - kaufen wir dann ein paar Kleinigkeiten ein.

Danach fahren wir für unsere letzte Nacht in der Wüste noch einmal ein paar Kilometer hinaus - ein wunderbarer Sylvester-Abend erwartet uns.

Wir genießen die letzte abendliche Wanderung in den Sanden.

Ein kleines Lagerfeuer hält uns dann nach dem Abendessen warm, ehe wir deutlich vor Mitternacht unter die Decken kriechen...

...und das Jahr 2025 in aller Stille endet. Kurz nach Mitternacht erwache ich mehr aus Zufall und wünsche meiner Frau ein Frohes Neues Jahr 2026. Wir sind glücklich, die Nacht noch einmal unter freiem Himmel verbringen zu können.

Tags darauf geht es mit kurzen Stops in Wubar und an einer Weihrauchbaumplantage zurück nach Salalah. Wir sagen der einzigartigen Rub al Chali unser Lebewohl und freuen uns bereits auf das Meer und eine Dusche.

Des abends statten wir uns an einem Feinkostladen mit erlesenen Datteln, Kaffee und Gewürzen aus, ehe wir in einem libanesichen Lokal ein Festmahl abhalten - gelobt sei das neue Jahr!

Die quirlige Stadt ist ein großer Kontrast zur stillen Wüste.

Eine längere Strandwanderung bringt uns am nächsten Morgen zu einer Marsch mit vielen Wasservögeln.

Keine 50 Meter vom indischen Ozean entfernt tummeln sich die Vögel in dem Süßwasser.

Wir genießen den Weg zurück zum Hotel.

Von unserem Balkon aus sehen wir ein weiteres Mal der Sonne beim Sinken zu...

...und am nächsten Morgen, dem letzten Morgen dieses Urlaubes, steigt sie auch wieder empor.
Ein schöner Urlaub neigt sich dem Ende zu; mit reichen Eindrücken gesegnet machen wir uns auf den Weg nach Hause. Leider macht uns Oman Air auf der Rückreise Schwirigkeiten - wir können unser Schwergepäck nicht durchchecken und müssen daher in Muscat durch eine Hölle von Warteschlagen zum erneuten Einchecken. In München angekommen fehlt dann einem unserer Kameraden sein Gepäck - das hatte nun wirklich niemand gebraucht.
Trotz dieses Ärgernisses wird der Urlaub in der Rub al Chali in bester Erinnerung bleiben - wieder einmal haben wir einen ganz besonderer Ort auf diesem Planeten besuchen können.
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